Auf dem Weg zu den Töpfermeistern in den Gemeinden Halmagel und Obarsa ...
Text & Fotos: Wilhelm Scherz / www.karpatenwilli.com

| Im Frühjahr 2011
war es wieder einmal so weit: "Jolante" (Renualt Kangoo 4x4)
war bepackt, der Ranzen
geschnürt, der Magen noch schlaff, die Kehle trocken, ... und endlich
der innere Aufschrei: "Romania ich komme!" Wie immer bei so
einer Reise, geht eine lange Planung voraus, mit der sich anschliessenden
Erkenntnis, dass man nicht all das schafft, was man zu sehen gedenkt. Ziel war
wieder einmal das
Apuseni-Bergland.
In der letzten Planungsphase hatte ich es dann doch geschafft, mich eisern einzuschränken auf zwei Regionen, nämlich die der Gebirge Trascau und Metaliferi. Aber auch das war noch so weit gefasst, das einen praktisch kein einziger Regentag irgendwo aufhalten durfte ... Dementsprechend erledigte ich auf meiner Anreise sogleich in zwei orthodoxen Klöstern meine "Pomana". Wenn auch diese ein wenig zweckentfremdet ist, so hatte alles dennoch seine positive Wirkung und ich konnte meine hoch gesteckten Ziele erreichen. So gut - so schön, aber in den rumänischen Karpaten bedeuten erreichte Ziele auch wieder nichts anderes, als dass sie einen aufzeigen, was alles man noch nicht gesehen hat. ... Na ja, wir kennen das ja und mittlerweile dürfte der Rumänienvirus sicher auch in den medizinischen Fachbüchern seinen Platz gefunden haben (sollte er zumindest :-) ! ) Ein geeignetes Heilmittel ist jedenfalls schon über Jahrhunderte auf dem Markt! Trotz aller disziplinierenden und einschränkenden Massnahmen habe ich aber dann doch ein wenig geschummelt und die Anreise in die Muntii Apuseni über einen kleinen Umweg vollzogen. Der Besuch guter Freunde in der Gemeinde Pui diente mir dann auch dazu, lang gehegte Reisewünsche ausserhalb der Muntii Apuseni zu erfüllen. So nutzte ich die Anreise von Arad nach Pui auch für einen Kurzausflug in die Poiana Rusca ...
|
| Auf dem Weg von
Arad in die Poiana Rusca ging es diesmal nicht über die klassische Route der gut
ausgebauten - E 68 - Richtung Deva, sondern südlich des Mures, über die kleinen Ortschaften
Dorgos, Zabalt, Bata, Birchis, Faget. In Faget dann das erste Kuriosum,
ein Magazin Mixt in einem ausgedienten Flugzeug!
|
| Erstes Ziel in
der Poiana Rusca war die Pestera Romanesti. Die Höhle befindet sich
unterhalb des Dorfes Farasesti und erstreckt sich über eine Länge von
1450 Meter. Im Sommer finden in der Höhle gelegentlich auch Konzerte
statt. Den grossen Höhlen-Saal erreicht man gleich nach dem 2
Meter hohen Eingangsportal.
|
| Manastirea
Romanesti ... Das Kloster wurde 1929 errichtet und im Jahr 1931 geweiht.
In zurückliegender Zeit gab es grössere Schäden an der kleinen Kirche
mit ihrer schönen Aussenwandbemalung. Die Bemalung erfolgte erst nach
Restaurationsarbeiten im Jahr 1980. Danach sprach man in scherzhafter
Weise vom "Banater Voronet". Derzeit stehen nur noch die
Seitenwände des Kirchbaus, welche dürftig vor den
Witterungseinflüssen geschützt sind. Es ist davon auszugehen, dass die
Kirche wieder neu aufgebaut wird. Auf dem Gelände des Klosters befindet
sich eine semithermale Quelle, deren Wassertemperatur konstant 18 °C
betragen soll.
|
| Manastirea
Acoperamantul Maicii Domnului. Das neue Kloster, von einigen Nonnen
bewirtschaftet, befindet sich nahe Luncanii de Sus. Auf dem Weg
von Tomesti nach Luncanii de Jos zweigt im Tal der Bega Luncanilor eine
neue Strasse rechts ab und steigt in steilen Serpentinen hinauf zum
Kloster, welches im Jahr 2001 gegründet wurde. Waldarbeiter hatten hier
einst beim Spalten eines kleinen Stammes im Innern ein Kreuz in der
Maserung des Holzes vorgefunden. Das kleinere Holzfragment findet
schliesslich heute als Reliquie seinen gebührenden Platz im Innern der
Kirche, welche von Holzbaumeistern aus der Maramures erbaut wurde. Hram:
1. Oktober - Acoperamantul Maicii Domnului; 21. Mai - Paraclisul Sf.
Imparati Constantin si Elena.
|
| Luncanii de Sus
... Direkt in Luncanii de Jos zweigt ein unbefestigter Fahrweg steil
bergan zu dem kleinen Bergdorf Luncanii de Sus, in dem nur einige wenige
Familien leben. Der Forstweg führt weiter über einen kleinen Pass nach
Zolt. Die Strecke ist derzeit nur mit Allradfahrzeugen befahrbar!
|
| Biserica de lemn
din Zolt ... Die kleine Holzkirche stammt aus dem 18. Jahrhundert. Das
Dorf Zolt gehört zur Gemeinde Fardea und befindet sich an den
nord-westlichen Abhängen der Poiana Rusca. Die Kirche wurde aus
Eichenholz erbaut. Die Innenbemalung stammt
aus dem Jahr 1781. Zolt war das letzte Ziel meiner kleinen Tagesreise
durch die Poiana Rusca. ...
|
| Ortswechsel: ... Cetatea Colt ...
Die Festungsruine befindet sich im südlichen Abschnitt der Gemeinde Rau
de Mori, am Ende des Dorfes Suseni. Eine befestigte Strasse führt hier
weiter bergauf in den Retezat-Nationalpark und endet am Complex Alpin
Rausor. Weitere Infos zur Burg: http://www.rumaenienburgen.com/index1-deutsch.htm
|
| Manastirea Colt
... 3 Mönche bewirtschaften das keine Kloster unterhalb der
Festungsruine Colt. Die Kirche, eine Stiftung des Fürsten Cande, stammt
aus der Zeit zwischen 1310 - 1315. Etwa ab Mitte des 18. Jahrhunderts
zerfiel der Kirchbau zusehends und fristete schliesslich sein Dasein als
Ruine. Die Wände des Kirchbaus haben eine Dicke von bis zu 1,20 Meter.
Im Altarraum der Kirche fand man bei Restaurierungsarbeiten Fragmente
alter Fresken, welche etwa aus der Zeit um 1350 - 1450 stammen.
|
| Überall in der
Hateg-Senke kann man um diese Jahreszeit die Störche beobachten!
:-)
|
| "Tausend mal
geseh´n, nie konnt ich ihn begeh´n" -> Der Bulzu-Felsen im äussersten
Südwesten des Sureanu-Gebirges. Ausgangspunkt für eine kleine Tagestour ist der Ort Baiesti. Hinter dem Dorf führt derzeit nur
eine Brücke über den Strei-Fluss, der sich im Sommer auch mühelos
durchwaten lässt. Dann folgt man dem Strei talwärts ... Den
Bulzu-Felsen erreicht man am schnellsten über den aufsteigenden Grat
rechtsseits des Talkessels. Schöner ist es jedoch, dem Strei noch ein
Stück flussabwärts zu folgen und dann den Aufstieg über die linke
Flanke zu nehmen.
|
| Aufstieg zum
Bulzu: Linksseits des vom Bulzu abfallenden Talkessels ziehen sich die
Felsformationen bis hinunter ins Tal. Hier muss man ein wenig
improvisieren, aber dafür steigt man durch eine malerische und wilde
Felslandschaft empor. ...
|
| ... Über jede
erstiegene Felsenklippe eröffnen sich neue Ausblicke auf das Strei-Tal
und das ferne Retezat-Gebirge!
|
| Blick auf den
klotzigen Bulzu-Felsen aus Südwest.
|
| Geschafft! Zur
Belohnung gibt es ein bere Ursus und ein schönes Panorama. Das Kreuz
auf dem Felsen wurde am 22. September 2002 errichtet und geweiht. Die
Höhenlage beträgt hier etwas über 700 Meter. Hinter dem Bulzu kann
man weiter zum nahen Vf. Purcaretu / 870 m (nicht im Bild)
hinaufsteigen.
|
| Blick auf den
Bulzu von Südosten her. Insgesamt benötigte ich für die Tour 5
Stunden (inbegriffen mehrerer Kurz.- und Fotopausen, sowie einer Bierpause).
|
| Standortwechsel:
Die Hateger Gegend verlassend, geht die Fahrt nun Richtung Apuseni. Ein
kleiner Umweg über Hunedoara lohnt da in jedem Falle! ... Castelul
Corvinestilor: Das Schloss wurde im 14. Jahrhundert erbaut und erfuhr
über die folgenden Jahrhunderte weitere architektonische
Veränderungen. Weitere Infos:
http://www.castelulcorvinilor.ro/ http://www.rumaenienburgen.com/index1-deutsch.htm
|
| Die eigentliche
Tour beginnt: ... Nun aber ab in´s Apuseni-Bergland. Die Anreise
beginnt über die Cheile
Manastirii. Hier führt ein
unbefestigter Fahrweg in Serpentinen hinauf zum Ortszentrum der Gemeinde
Ramet
(nur für Allradfahrzeuge befahrbar!).
... |
| ... Ja und oben
angekommen erwarten mich dann viele interessante Begegnungen mit den
dort lebenden Bergbauern. ...
|
| ... Nach Ramet
ging meine Reise dann weiter durch die Muntii Tracau. Es folgten
Wanderungen um Cheile Aiudului und Cheile Valisoarei, sowie über Piatra
Secuiului und es kamen ganz unvermutete Ziele hinzu, wie dieses
gigantische neue Kloster, welches sich auf den Höhen des
Trascau-Gebirges befindet. Inmitten der grossen Vierseit-Anlage entsteht
derzeit ein weiterer Kirchbau. Wo das Kloster sich befindet? Tja ...
nicht alles wollen wir jetzt den Besuchern des Adventskalender
"mundgerecht" darbieten -) !
... |
| Abendliches
Zeltlager über Rosia
Montana. Die Tagesfahrt hierher führte
mich entlang eines bunten
Sedimentstausees mit einer halb versunkenen Kirche darin, einer
abenteuerlichen Durchfahrung der Kupfermine von Rosia Poienii. Am
nächsten Tag ging es dann weiter zur Piatra Corbului, sowie der
Goldmine Cetate. ... Danach fuhr ich in das Ariesul Mic-Tal und besuchte
einen Holzkünstler. Es folgte eine "anspruchsvolle" Fahrt von
Avram Iancu hinüber nach Bulzestii de Sus. Ein weiteres Gebiet mit
zahlreichen versteckten Sehenswürdigkeiten! Nun war es nur noch ein
keiner "Schritt" hinüber nach Obarsa, womit wir beim
Hauptthema dieses Berichtes angekommen sind ...
|
| Obarsa (Com.
Tomesti) ... Ein an sich unscheinbarer Ort, wüsste man nicht, dass hier
in dieser Gegend die letzten Töpfermeister ihrer Zunft noch aktiv sind.
Obarsa erreicht man auf guter Strasse über die -E 79
- (Brad -> Varfurile), Abfahrt in Baia de Cris und weiter Richtung
Bulzestii de Sus, ... dann Abfahrt nach links bei Risculita. ...
|
| Borsa Mircea -
der Emsige! ... Maestro de Olarit: Borsa Mircea, Str.
Principala Nr. 2, Sat. Obarsia, Com. Tomesti, Jud. Hunedoara. Bei meiner
Anreise nach Obarsia war ich mir nicht sicher, überhaupt noch einen der
alten Meister bei der Arbeit anzutreffen, denn seit Beitritt Rumäniens
zur EU schwinden Traditionen, Brauchtum und altes Handwerk rapide. Um so
mehr war ich erstaunt, dass Borsa Mircea gerade den Brennofen in Betrieb
hatte. Besser noch, denn ich kam genau zu dem Zeitpunkt, als der Meister
den Ofen öffnen wollte. Wir schreiben dieses unsägliche Glück einmal
der doppelt geleisteten Pomana zu Beginn meiner Reise zu!
:-) |
| Borsa Mircea ist
mit seinen 72 Jahren unentwegt tätig. Das Handwerk der Töpferkunst hat
er von seinem Vater übernommen, wie auch dieser zuvor in gleicher
Tradition.
|
| Borsa Mircea beim
Öffnen des Ofens. Hier erfolgte der letzte Schritt, das Brennen der
Glasur. Dieser Vorgang dauert ca. 5 Stunden. Der erste Brennvorgang der
unglasierten Töpferware dauert 5-6 Stunden.
|
| Auf Wunsch
demonstriert mir Borsa Mircea auch seine Töpferscheibe. Trotz seiner
leichten Gehbehinderung geht das Antreiben des Drehtellers noch
recht zügig.
|
| Das Sortiment der
Töpferwaren von Borsa Mircea umfasst so ziemlich alles, bis hin zu
Auftragsarbeiten grösseren Umfgangs.
|
| Natürlich freut
sich jeder Töpfermeister der Region, wenn die Besucher auch das eine
und andere Stück in ihren Besitz nehmen! Die Produkte sind für
westliche Besucher äusserst preisgünstig!
|
| Nedea Petru - der
Philosoph! Der Maestro de Olarit fertigt nur noch gelegentlich neue
Töpferwaren, sozusagen immer dann, wenn alles verkauft ist und wieder
eine Nachfrage besteht. Legendär ist auch das liebevolle Verhältnis
von Nedea Petru zu seinen äusserst zahmen Hausschweinen. ...
|
| Für Nedea Petru
muss man sich einfach Zeit nehmen. Wenn man beginnt, sich mit ihm
über die Geschichte seiner Region, den Zeiten des Krieges und der
heutigen Politik zu unterhalten, dann zeigt dieser gewachsene
schlitzohrige und äusserst liebenswerte 81-jährige Herr seine wahren
Werte!
|
| Nedea Petru wohnt
gegenüber von Borsa Mircea in der Strada Principala, Nr. 4 ...
|
| Borsa Petru, der
Bedächtige! Es dauerte schon eine Weile bis es mir auf dem Hof des
Maestro de Olarit, zusammen mit seinem Hund gelang, ihn aus dem Hause
hervorzulocken. Der 78-jährige Borsa Petru war gerade bei der Arbeit
mit der Töpferscheibe beschäftigt.
|
| Das Sortiment der
Töpferwaren von Borsa Petru ist ebenfalls sehr umfassend!
|
| Borsa Petru, Nr.
71, Sat Obarsia, Com. Tomesti, Jud. Hunedoara, Romania
|
| In den Dörfern
dieser Region fallen einen die vielen Kreuze auf den Höfen auf.
Entgegen meiner Vermutung familiärer Grabkreuze, dienen diese Gottes
Segen für Haus, Hof und seine derzeitigen Bewohner. ... Nach Obarsia
geht meine Reise weiter nach Tarnavita. Der unbefestigte Fahrweg ist
zumindest an regenreichen Tagen schwer befahrbar. ...
|
| Stefea Cornel -
der Maestro Universale! Es gibt scheinbar nichts, was der stramme
74-jährige Töpfermeister nicht beherrscht. Töpfern tut er nur noch
gelegentlich, dafür aber besteht bei ihm in der Herstellung gebrannter
Flüssigkeiten eine gesonderte Kontinuität und auch sonst scheut er
keinerlei Arbeiten jedweden Handwerks. Auch sein Sohn betreibt auf dem
Hof eine wilde Werkstatt, die von Metallbau über Autoreparaturen so
ziemlich alles erledigt. Lohnenswert wäre es also, man kommt hier mit
einem kaputten Auto an und übernachtet während der Reparatur bei der
Familie von Stefea Cornel ein bis zwei Tage. Womöglich ist man
dann dazu geneigt, das reparierte Auto gleich auf dem Hof noch einmal
kaputt zu machen!!!
:-) |
| Stefea Cornel
präsentiert mir seine Töpferwaren! ... Maestro de Olarit - Stefea
Cornel, Nr. 31, Sat Tarnavita, Com. Halmagel, Jud. Hunedoara, Romanaia
...
|
| Auf vielen Höfen
dieser Region findet man noch diese alten Handmühlen! ... Indes setze
ich über unbefestigte Fahrwege meine Fahrt nach Halmagel fort ....
|
| Am unteren
Ortseingang von Halmagel befinden sich zu beiden Seiten der Strasse
diese riesigen Krüge, welche auf das
alte Handwerk in dieser Gemeinde aufmerksam machen sollen. Wenn wir
davon ausgehen, dass die alten Meister die letzten ihrer Zunft sein
werden, dann sind diese Krüge schon einmal eine gute
"Investition" in die Denkmalpflege!
|
| La revedere
Halmagel ...
|
| Nach meinem
Abschied von Halmagel fahre ich zum nächsten Ausflugsziel und
beziehe ein alt bekanntes Nachtquartier am Eingang zur Cheile Ribicioarei.
... Hier bewanderte ich zuerst Vf. Cecanae, den felsigen Gipfel in der
Bildmitte, von dem aus man schöne Fernblicke auf das Umland hat,
ausserdem wanderte ich hinauf zu dem verlassenen Dorf Tomnatec, um die
letzten zwei Einwohner zu besuchen. In Tomnatec gab es bis vor der
Revolution noch ca. 300 Familien ... Nach Cheile Ribicioara lockten
viele weitere Ziele, wie etwa der Vf. Strambu, die Pestera Strambu, Dupa
Piatra, Vf. Bradisorul, den einzigen diplomierten Goldschürfer
Rumäniens, das ethnografische Privatmuseum in Criscior, Manastirea
Criscior ... und schliesslich ging es hinüber zur Cheile Craciunesti
...
|
| Blick auf Cheile
Craciunesti! Ich hatte grosses Glück und lernte Familie Alexandru
kennen. Herr Alexandru Cornel und sein Sohn Florin sind staatlich
berufene Ranger der hiesigen Naturreservation "Magurile Baitei". Alexandru
Cornel und sein Sohn begleiteten mich auf zwei Touren im Naturpark,
wodurch es mir vergönnt war, einen grossen Teil der hiesigen Höhlen zu
besuchen. Deswegen möchte ich an dieser Stelle ein grosses Dankeschön an
Familie Alexandru richten! Familie Alexandru saniert derzeit ein
altes Bauernhaus, in dem man ein bescheidenes Quartier beziehen kann:
Anschrift: Alexandru Cornel, Comuna Baita, Jud. Hunedoara, Nr. 2/2,
Mail: alexandru_crnl@yahoo.com
Weitere Infos: http://www.craciunesti.ro/
|
| Mein letztes Ziel
im Apuseni-Bergland sollte ein Kurzbesuch im Karst bei Boiu de Sus und
Carmazanesti sein. Im Bild zu sehen: Pestera de Sus de la Boiu.
Schliesslich besuchte ich noch den Avenul de la Boiu de Sus und Podul
Natural de la Carmazanesti und weitere Sehenswürdigkeiten. Einheimische
aus dem nahen Gurasada kopierten mir dann noch einen alten
Höhlenführer "Pesterile Zonei Carstice Godinesti -
Carmazanesti" von Halasi Gabor, so dass ich am Ende meiner
kleinen Schnuppertour wieder einmal erkannte, beinahe nichts gesehen zu
haben :-) !!! Aber so ist das nun einmal in den Apuseni-Bergen, einem
Bergland, von dem alle deutschen Rumänien-Reiseführer kaum etwas
zu berichten haben. Aber so hat hat es auch sein Gutes, denn das
Gefühl echter Entdeckungsreisen wird hier noch lange erhalten bleiben.
...
|
| Abschied aus den
Muntii Metaliferi (Apuseni-Bergland) ... Ich will mit diesem Foto nur
noch den Beweis antreten, dass man auch nach mir noch getrost in diese
Region fahren kann ... denn neue Tuica wird gebrannt für nachfolgende
Exkursionisten! In diesem Sinne richten alle rumänischen Bergbauern das
Wort auch an Euch liebe Adventskalenderbesucher: "Liebe Deutsche, bine venit (herzlich Willkommen) in Romania"!
Ja und nun bei all den vielen oft unbekannten Ortsbezeichnungen dieses Beitrags, wird sich manch ein User fragen: Wo gibt es weitere Infos über diese Region? Die gesamten Geheimnisse dieser kleinen Tour durch das Apuseni-Bergland lüften wir ausgiebig auf dem nächsten Treffen der Rumänienfreunde, das wir wie all die Jahre zuvor, am Wochenende nach Ostern (Do. Anreise / So. Abreise) auf dem Campingplatz am Lütsche-Stausee (Thüringer Wald) abhalten werden. Weitere Infos zum Treffen der Rumänienfreunde mit Beginn des neuen Jahres hier: http://www.karpatenwilli.com/bubrett.htm
|
|
Fotos © by Wilhelm Scherz · Alle Rechte vorbehalten · All rights reserved |